- Breite: 2,7 Kilometer
- Höhe: zwischen 82 und 64 Meter
- Wassermenge: zwischen 1500 und 7000 m3/s
Seit zwei Tagen bin ich in Cafayate – ca. 180 km südlich von Salta. Die Gegend ist nach Mendoza das zweite wichtige Weinanbaugebiet in Argentinien. Bereits die vierstündige Busfahrt war ein Erlebnis. Cafayate ist zudem eine beliebte Ferienregion der Argentinier.
Am ersten Tag habe ich wie üblich die Gegend mit einem Mountainbike erkundet – durch die Reben Richtung Berge. Auch hier gehört viel Land den Natives und so hat der Dorfchef persönlich meine Angaben aufgenommen, um sicherzustellen, dass ich das Tal wieder verlasse. Ich war im Vergleich zu den anderen Touristen früh unterwegs und so hatte er Zeit für ein Gespräch. Das Bike konnte ich mit einer freiwilligen Spende ebenfalls da stehen lassen. Bewacht von drei Polizisten aus Salta. Ein verschlafenes Nest, aber in der Hochsaison erhöhen Sie die Polizeipräsenz – ähnlich wie in Bariloche. Nach einem ca. einstündigen Hike in ein kleines Tal mit Fluss bin ich hungrig nach Cafayate zurückkehrt. Dort habe ich mir eine Runde Empanadas (die Besten bis jetzt) und ein Bier gegönnt. Den Rest des Tages habe ich mit Lesen verbracht und das kleine Hotel genossen.
Heute war ich noch fauler. Habe die Bodega Nanni besucht. Dieses Weingut ist seit vier Generationen in der gleichen Familie und seit ein paar Jahren produzieren sie Bio Wein. Der Weinkeller ist in der Nähe der Plaza und lädt mit einem grünen Innenhof zum verweilen ein.
http://www.bodegananni.com/EN/index.html
Morgen reise ich via Salta nach Puerto Iguazu.
Heute habe ich zuerst organisiert was man so braucht nach vier Tagen Hippy Town mitten in der Wüste. Geld abgehoben, Wäsche in die Lavanderia gebracht, Lebensmittel eingekauft und Bustickets für die nächste Destination organisiert.
Danach bin ich durch die Strassen gelaufen und konnte schon viel entdecken. Salta wird in den Reisebüchern hervorgehoben als Stadt mit europäischem Flair und hervorragenden Museen (mein Programm von Morgen). Gegründet 1582 ist die Salta heute der touristische Mittelpunkt des Nordwestens von Argentinien. Es stimmt, man fühlt sich wohl in dieser Stadt.
Und wohl gefühlt habe ich mich auch in der Teleferico auf den Cerro Bernardo. Schweizer Qualität. Der Besuch auf dem Hausberg gab mir einen Überblick (ein Foto folgt). Dank einem Gespräch mit Einheimischen auf der Fahrt nach oben, wusste ich auch was ich bei Platzregen in dieser Gegend machen kann, ins Kino und Souvenirs kaufen.